… kann auch warm sein!
Und bunt.

Also: zum Anlass von Wolfgangs Geburtstag und unserem am gleichen Tag stattfindenden 20sten Hochzeitstag wollten wir mal etwas anderes machen … und sind nach Venedig geflogen.
Schon im März war ein kleines Hotel im Stadtteil Arsenal gebucht, die Flüge fest gebucht, denn zum 20sten darf es schon mal kein Wartelistestress oder Derartiges sein – ausserdem wir hatten genau diese 3 Tage frei, und ich am Tag darauf schon wieder Frühdienst.
Also! Morgens um 04.00 Uhr ging der Wecker, müde sind wir los … und dann wurde es einfach ziemlich toll!
Was haben wir gemacht?
Geschaut, spaziert, getrunken, fotografiert, gelacht, gestaunt, und immer wieder Päuschen.
Bei fast +30 Grad C und wunderschön-blauem Himmel ist eine Stadttour zwar nicht zwingend erste Wahl als Freizeitbeschäftigung – aber mit Pausen immer wieder, so ließ es sich ganz gut ertragen.
Strohhüte waren dann auch unsere erste Anschaffung – ohne sie wäre es wohl gar nicht gegangen.
Ich habe nicht von jedem Tag einen Eintrag hier – während unseres Aufenthaltes war sowieso mal gar keine Zeit für EDV – geschweige denn zum Bloggen oder zur dazugehörigen Bildbearbeitung.
Deshalb alles hier auf dieser Seite – unsere kleine Kurzreise vom 10.-12.-07.17

Die Bilder sind nicht in der Zeitlichen Abfolge, aber das ist auch im Grunde egal, denn alles, was wir gesehen haben war toll!
Und da ist es egal, wann es gesehen wurde.
Mal war es voll, oder überfüllt… mal niemand zu sehen – je nachdem, wo man war.
Am Canale Grande und der Rialto Brücke oder dem Markusplatz tobte der Bär …
Wir hatten z.B. das große Vergnügen jeder einen Bellini am Markusplatz zu trinken – für je 20.- (!) Euro.
Aber Schwiegermutter hatte ihn uns spendiert – und mit den angestaubten Musikkapellen im Hintergrund … wir hatten Spaß! Danke 🙂
Und dann kommt so ein Kreuzfahrtschiff  vorbei – nur ein paar Meter weiter entfernt … nee: muss doch nicht, oder?

In kleinen Gässchen etwas Abseits kaum noch jemand, dafür süße kleine Geschäfte, nette kleine Cafés oder Kneipen – jede Kurve brachte völlig neue Eindrücke.
Und eigentlich wollten wir am Hochzeitstag Gondel fahren. Aber nachdem wir gesehen hatten, wie voll es in den Kanälen manchmal zugeht (und der „Duft“ der Kanäle ist auch nicht immer so frisch…) haben wir einfach „nur“ weiter geschaut. Hat Spaß gemacht!

Tja … und was mir so im Nachhinein auffiel, also ich so die Bilder von „uns“ gesehen habe (unsere vielen kleinen Selfies): wie sehr uns die Tage verändert haben. Morgens am Flughafen Frankfurt noch müde und blass – wir überlegten schon, ob wir nach Ankunft wohl schon in unser Zimmer im Hotel könnten, damit wir uns erst mal etwas hinlegten … – und dann die glücklichen Gesichter ohne Pause – nur, weil es uns so gut gefallen hat (die ersten 5 sind alle vom Anreisetag – Welten liegen dazwischen!)