Heute hatte ich mir vorgenommen zu diesen riesigen Windrädern zu fahren – man sieht sie quer über den Fjord, aufgereiht wie auf einer Schnur. (Rønland Vindmøllepark)
Zuerst allerdings ein kurzer Besuch am hiesigen Ufer auf der Halbinsel, die wie eine krumme Nase ins Wasser reicht. Wunderschöne Aussichten von da!
Aber dann … ab zu den „Rädern“:
8 in einer Reihe, auf einem extra dafür aufgeschütteten Damm, der immerhin etwa 2 Kilometer lang ist.
Jeder Stamm 80m hoch, dazu noch die Rotorbätter – auch mit einem Kreisdurchmesser von 80m: also so insgesamt 120m Höhe.
Und man kann dann auf diesem schmalen Damm entlanggehen … ich bin gegengen – aber nicht so weit!
Denn es war kein Mensch sonst da, links und rechts geht das Wasser ziemlich in die Tiefe, der Wind heute früh noch recht frisch … das woof woof woof der Rotorblätter etwas unheimlich. Trotzdem beeindruckend – auch wenn es inzwischen noch höhere Windräder gibt (diese waren es mal.)

Danach machte ich natürlich noch einen Besuch in Thyborøn – von da wo ich war nur noch „ums Eck“ sozusagen.
Und man glaubt es kaum: niemand am Strand, sowieso kaum Touristen unterwegs … dabei ist es hier so schön!
Die schön gestaltete Gedenkstätte für die Gefallenen der Skagerrackschlacht liegt auf dem Weg an den Strand, der Durchbruch des Meeres, der den Eingang zum Limfjord bildet ist einfach nur wunderschön, der Ort selber hat einen entzückenden kleinen Hafen – ansonsten war NICHTS los! – Doch: ich war noch in dem winzigkleinen Aquarium – muss man nicht, war aber nett gemacht.