Wie schnell so eine Woche immer vorbei ist!

Menno …
Schon wieder vorbei und auch schon zu Hause.
Aber es war alles dabei!
Wind, Regen, Schnee, Nebel, Sonne, Wolken, die Wanderdüne, mein Lieblingsleuchtturm  …
Am Anfang sogar meine Schwägerin, und seit Mittwoch dann alleine, und ich bin erholt und zufrieden!
Wer weiß, ob ich „hier oben“ nochmals herkomme, und für 2018 im Winter habe ich auch schon einen anderen Ort gebucht (na klar: Nordsee! Was sonst?) – aber wenn man dieses „absolut nix los“ mag, dann kann ich es hier im Norden sehr empfehlen.
Wer im Winter und so kurz vor Weihnachten hierher kommt, der weiß, dass es ruhig ist. Sehr ruhig sogar. Es hatte immerhin der Supermarkt offen, ansonsten waren 98% der Geschäfte geschlossen, und die verbliebenen hatten immerhin von Freitag bis Sonntag auf.
Sogar der Geldautomat nimmt seinen Betrieb erst im März 2018 wieder auf! 🙂 – na: Geld ausgeben war ja eh nicht angesagt.
Am Freitag fuhr ich noch mal zur Mårup Kirke, die inzwischen der Erosion zum Opfer gefallen ist (der Großteil wurde abgebaut, aber ist noch nirgends wieder aufgebaut) und die Grundmauern sind hinabgestürzt, aber der Anker, der dort stand, der ist noch zu sehen, und viele Grabsteine auch – auch wenn die Gräber zum Teil im Meer versunken sind.
Ich bin von dort durch die Dünen nochmals auf die Wanderdüne und zum Leuchtturm gewandert, denn auch ihn wird es hier in nicht allzu langer Zeit nicht mehr geben – die Erosion hier ist heftig! (der nächste Winter kann schon den Ausschlag bringen).
Aber ich habe gerade gelesen, dass es Hoffnung für ihn gibt! – das freut mich ehrlich seeeehr.
Und so bin ich dann gestern Früh direkt bei Sonnenaufgang (welcher jetzt im Winter gerade so um 08:56 Uhr war) losgedüst nach Billund – bei strahlend blauem Himmel, zum Teil noch mit Schnee auf den Feldern, um von dort wieder nach Hause zu fliegen. Der Abschied fiel mir schwer.
Ich war 2017 insgesamt vier Mal in Dänemark: ich fühle mich anscheinend sehr wohl dort.
Aber was soll ich sagen … hier zu Hause ist es auch schön!